Farbtyp bestimmen: Welcher Farbtyp bin ich?
Statt Fragen zu Venen und Schmuck genügt ein Selfie bei Tageslicht: Es zeigt dir kostenlos, welcher der zwölf Farbtypen du bist, mit Begründung und Palette.
Finde, was mir am besten steht- 1
Schritt 1 / 1
Mach ein Selfie bei Tageslicht
Stell dich mit dem Gesicht zum Fenster, möglichst ungeschminkt, die Haare so, wie sie natürlich fallen. Tageslicht ohne Filter zeigt deinen echten Hautton: Farbiges Lampenlicht und Beauty-Filter verfälschen das Ergebnis.
Schritt 2 / 2
Finde deinen Farbtyp
Die kostenlose Farbanalyse liest deinen Unterton, die Helligkeit deiner Farben und deinen Kontrast. Sie sagt dir, welcher der 12 Farbtypen du bist, und zeigt dir deine Palette. Oder such dir selbst einen Farbtyp aus.
Oder such dir selbst einen Farbtyp aus
Dein Selfie wird für deine Farbanalyse gelesen und nur dann in deiner privaten Farb-Suite gespeichert, wenn du weitermachst und deine Farben an dir anprobierst. Nie weitergegeben, nie für Trainingszwecke genutzt.
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Die meisten Farbtyp-Tests im Netz sind Fragebögen von Modehändlern und Kosmetikmarken. Du klickst an, ob deine Venen eher grün oder blau schimmern, ob dir Gold oder Silber besser steht und wie schnell du braun wirst, und am Ende ergibt eine Punktzahl einen von vier Typen. Jede Antwort ist dabei eine Einschätzung, und kleine Irrtümer summieren sich.
Hier beantwortest du die Frage „Welcher Farbtyp bin ich?“ mit deinem Gesicht. Lade oben ein Selfie hoch: Wir lesen deinen Unterton, die Helligkeit und den Kontrast von Haar, Haut und Augen und nennen dir deinen Farbtyp. Zur Wahl stehen zwölf, vom Hellen Frühlingstyp bis zum Klaren Wintertyp. Dazu bekommst du die Begründung in einem Satz und deine Palette, kostenlos und ohne Konto.
Du willst deinen Farbtyp lieber selbst testen? Die Abschnitte unten erklären die drei Merkmale, die vier und die zwölf Farbtypen und einen Selbsttest ohne Foto, samt seinen Grenzen.
Unterton, Helligkeit, Klarheit und Kontrast
Der Unterton ist die Farbe, die unter der Hautoberfläche durchscheint. Warme Haut wirkt golden, pfirsichfarben oder leicht gelblich, kühle Haut rosig oder bläulich, neutrale liegt dazwischen. Am besten siehst du ihn entlang des Kiefers und am Haaransatz, nicht auf geröteten Wangen. Der Unterton teilt die Familien: Frühlings- und Herbsttypen sind warm, Sommer- und Wintertypen kühl.
Helligkeit, auch Tiefe genannt, beschreibt, wie hell oder dunkel Haare, Haut, Augenbrauen und Augen zusammen sind. Es zählt das Gesamtbild, nicht die Haut allein: Ein heller Teint mit fast schwarzem Haar und dunklen Augen kann dunkel wirken, und dunkle Haut mit weichen, ineinander übergehenden Zügen eher gedeckt als dunkel. Jeder Hautton, von sehr hell bis sehr dunkel, kommt in jedem Farbtyp vor.
Klarheit heißt, wie rein oder gedämpft deine Eigenfarben wirken. Klare Typen haben leuchtende Augen und sehen neben kräftigen Farben frisch aus; gedeckte, oft „soft“ genannt, wirken weich und harmonieren mit vergrauten Tönen. Kontrast ist der Abstand zwischen Haar, Haut und Augen: Dunkles Haar zu heller Haut ist ein starker Kontrast, aschblondes Haar zu heller Haut und grauen Augen ein schwacher. Viel Kontrast spricht für einen Winter- oder einen klaren Typ, wenig für den Sommer, den Soft Herbsttyp oder den Hellen Frühlingstyp.
Alle drei Merkmale hat jeder, aber eines sticht hervor und gibt dem Typ seinen Namen, das zweite unterscheidet ihn vom nächsten Nachbarn. Ein Heller Frühlingstyp ist zuerst hell, dann warm, ein Soft Sommertyp zuerst gedeckt, dann kühl.
Die vier Farbtypen: Frühling, Sommer, Herbst und Winter
Das klassische System kennt vier Farbtypen, benannt nach den Jahreszeiten. Sie unterscheiden sich vor allem in Unterton und Klarheit.
Der Frühlingstyp ist warm und klar. Typisch sind goldenes, kupferfarbenes oder warmbraunes Haar, warme, klare Augen und eine goldene oder pfirsichfarbene Haut. Ihm stehen frische, warme Farben wie Goldgelb, warmes Korallrot, Grasgrün und warmes Türkis.
Der Sommertyp ist kühl und gedeckt. Er hat oft aschblondes oder aschbraunes Haar, graublaue oder sanfte, kühle Augen und rosige Haut. Seine Farben sind kühl und leicht gedämpft: Himbeerrot, Schieferblau, kühles Rosé und sanftes Marineblau.
Der Herbsttyp ist warm und eher gedeckt oder satt. Rotbraunes, kupferfarbenes oder goldbraunes Haar, warme braune, haselnussbraune oder grüne Augen und eine goldene oder bronzefarbene Haut sind typisch. Er trägt Kürbisorange, Olivgrün, Senfgelb und Terrakotta.
Der Wintertyp ist kühl und klar, meist mit starkem Kontrast. Dunkles aschbraunes, schwarzes oder silbernes Haar trifft auf klare blaue, graue oder dunkle Augen und kühl-rosige oder kühl-olivfarbene Haut. Nur ihm stehen Schwarz und reines Weiß wirklich, dazu Eisblau, Fuchsia und Royalblau.
Die zwölf Farbtypen: wenn vier nicht reichen
Vier Typen sind oft zu grob. Ein gedeckter, warmer Herbsttyp und ein dunkler, warmer bekommen im Vier-Typen-System dieselbe Palette, obwohl ihnen ganz unterschiedliche Farben stehen. Das Zwölf-Typen-System teilt deshalb jede Familie in drei, je nachdem, welches Merkmal führt. In englischsprachigen Ratgebern und auf Pinterest heißen sie Soft Summer, Dark Autumn oder Bright Winter; die deutschen Namen folgen derselben Logik.
Frühling: Der Helle Frühlingstyp (Light Spring) ist hell und warm, mit wenig Kontrast, und strahlt in Pfirsich, hellem Korallrot und Buttergelb. Der Warme Frühlingstyp (Warm oder True Spring) ist zuerst warm und trägt Goldgelb, Mohnorange und Grasgrün. Der Klare Frühlingstyp (Bright oder Clear Spring) hat leuchtende Augen und genug Kontrast für knalliges Korallrot, leuchtendes Türkis und Sonnenblumengelb.
Sommer: Der Helle Sommertyp (Light Summer) ist hell und kühl und sieht in Puderblau, zartem Rosa und Lavendel frisch aus. Der Kühle Sommertyp (Cool oder True Summer) ist zuerst kühl, hat rosige Haut und trägt Himbeerrot, Schieferblau und kühles Blaugrün. Der Soft Sommertyp (Soft Summer) wirkt weich, ohne harte Kontraste, und blüht in Altrosa, Salbeigrün und Mauve auf.
Herbst: Der Soft Herbsttyp (Soft Autumn) ist gedeckt und warm und sieht in Camel, gedecktem Senfgelb und Puderpfirsich mühelos aus. Der Warme Herbsttyp (Warm oder True Autumn) ist zuerst warm, dann satt, und trägt Kürbisorange, Olivgrün und Terrakotta. Der Dunkle Herbsttyp (Deep oder Dark Autumn) ist zuerst dunkel, dann warm, und kommt in gebranntem Orange, tiefem Oliv und tiefem Petrol zur Geltung.
Winter: Der Dunkle Wintertyp (Deep oder Dark Winter) ist zuerst dunkel, dann kühl, und trägt Smaragd, Saphirblau und Karmesinrot, dazu Schwarz und reines Weiß. Der Kühle Wintertyp (Cool oder True Winter) wirkt scharf und frisch in Eisblau, Fuchsia und Royalblau. Der Klare Wintertyp (Bright oder Clear Winter) verträgt klares Rot, Kobaltblau und knalliges Pink in voller Stärke.
Farbtyp testen ohne Foto: Schmuck, Venen und weißes Papier
Drei Tests kannst du zu Hause in wenigen Minuten machen, alle bei Tageslicht, ungeschminkt und am Fenster. Beim Schmucktest hältst du nacheinander ein goldenes und ein silbernes Schmuckstück an dein Gesicht: Lässt Gold deine Haut warm leuchten, spricht das für einen warmen Unterton, wirkt sie mit Silber frischer, für einen kühlen.
Beim Venentest schaust du auf die Innenseite deines Handgelenks. Grünlich schimmernde Venen deuten auf einen warmen Unterton, bläuliche oder violette auf einen kühlen, und wer beides sieht, ist vermutlich neutral. Beim Papiertest hältst du ein Blatt weißes Papier neben dein Gesicht: Neben dem reinen Weiß wirkt warme Haut gelblich oder golden, kühle eher rosig oder bläulich.
Alle drei Tests haben dieselbe Grenze: Sie prüfen nur den Unterton, also eines von drei Merkmalen. Damit trennst du die warmen Familien von den kühlen, erfährst aber nicht, welcher der sechs warmen oder sechs kühlen Typen du bist. Dazu bleibt jede Antwort eine Einschätzung. Venen wechseln mit dem Licht ihre Farbe, und beim Schmuck antworten viele nach Geschmack statt nach Wirkung.
Helligkeit und Kontrast prüfst du am einfachsten mit einem Schwarz-Weiß-Foto deines Gesichts: Liegen Haare, Haut und Augen darauf weit auseinander, hast du viel Kontrast; verschwimmen sie zu ähnlichen Grautönen, eher wenig. Die Klarheit ist am schwersten selbst zu beurteilen. Lädst du oben ein Selfie hoch, lesen wir alle drei Merkmale zusammen und sagen dir in einem Satz, was den Ausschlag gibt.
So bestimmst du deinen Farbtyp per Selfie
- 1
Ans Fenster stellen
Mach die Lampen aus, damit das Tageslicht gleichmäßig auf dein Gesicht fällt.
- 2
Make-up und Filter weglassen
Ungeschminkte Haut und eine Kamera ohne Filter zeigen deinen echten Unterton. Lass die Haare natürlich fallen.
- 3
Selfie hochladen
Tippe auf „Finde, was mir am besten steht“ und lade das Foto hoch. Kein Fragebogen, kein Konto.
- 4
Ergebnis im Spiegel testen
Halte etwas in einer deiner besten Farben unters Kinn und schau, ob deine Haut ebenmäßiger wirkt.
- 5
Bei schlechtem Licht wiederholen
Ein neuer Versuch kostet nichts. Wirkte das erste Foto dunkel oder gelbstichig, probier es an einem hellen Tag noch einmal.
Häufige Fragen
Wie kann ich meinen Farbtyp bestimmen?
Am schnellsten mit einem Selfie bei Tageslicht: Wir lesen daraus Unterton, Helligkeit und Kontrast und nennen dir deinen Farbtyp aus zwölf. Selbst bestimmen kannst du ihn in zwei Schritten. Finde zuerst das Merkmal, das bei dir am stärksten hervortritt, dann entscheidet das zweite zwischen zwei benachbarten Typen.
Gibt es einen Farbtyp-Test online kostenlos?
Ja, diesen hier. Statt Fragen zu beantworten, lädst du ein Selfie hoch und bekommst deinen Farbtyp, die Begründung, deine besten Farben und die, die dir nicht stehen. Das kostet nichts, braucht kein Konto, und du kannst den Test beliebig oft wiederholen.
Wie zuverlässig sind Farbtyp-Tests mit Fragebogen?
Ein Fragebogen ist nur so gut wie deine Antworten, und Fragen nach Venen, Schmuck oder Bräune beantwortet man leicht falsch, auch in bester Absicht. Die meisten dieser Fragen zielen außerdem nur auf den Unterton. Für Helligkeit, Klarheit und Kontrast muss man das Gesicht als Ganzes sehen.
Welcher Farbtyp bin ich mit braunen Haaren und braunen Augen?
Braune Haare und braune Augen passen zu mehreren Typen, deshalb entscheidet der Rest. Goldene oder kupferne Reflexe und warme Haut deuten oft auf einen Warmen oder Dunklen Herbsttyp, aschiges Braun mit rosiger Haut auf einen Kühlen Sommertyp oder einen Soft Sommertyp. Sehr dunkles Braun mit klarem Kontrast spricht eher für einen Dunklen oder Klaren Wintertyp.
Was bedeuten Soft Summer, Dark Autumn oder True Winter?
Das sind die englischen Namen der zwölf Farbtypen, wie du sie auf Pinterest und in vielen Ratgebern findest. Soft Summer ist der Soft Sommertyp, Dark Autumn der Dunkle Herbsttyp und True Winter der Kühle Wintertyp. „True“ steht immer für den Typ in der Mitte seiner Familie, „Bright“ oder „Clear“ für die klaren Typen.
Kann sich mein Farbtyp ändern?
Dein Unterton bleibt in der Regel gleich. Mit den Jahren werden die Haare grau und die Haut oft heller, dadurch können Helligkeit und Kontrast dich in einen helleren oder weicheren Typ verschieben. Eine Sommerbräune ändert deine Haut nur für ein paar Wochen, nicht deinen Farbtyp; bestimm ihn also möglichst ungebräunt.
Ich passe zu zwei Farbtypen. Was nun?
Zwischen zwei Nachbarn zu schwanken ist normal, denn sie teilen ihr wichtigstes Merkmal. Halte je eine beste Farbe beider Typen unters Kinn, etwa Altrosa gegen Puderpfirsich beim Soft Sommertyp und Soft Herbsttyp, und nimm die, die deine Haut ruhiger macht. Liegen die beiden Typen weit auseinander, liegt es meist am Licht oder am Make-up: Mach das Selfie dann noch einmal am Fenster.
Kann ich meine besten Farben auch an mir sehen?
Ja. Mit einem kostenlosen Konto zeigt dir die Anprobe dein Selfie in vier Farbtüchern, zwei deiner besten Farben oben und zwei deiner schlechtesten unten. Die Wirkung ist darin bewusst verstärkt: Es ist eine Visualisierung, keine Messung. Die erste Anprobe ist gratis, jede weitere kostet einen Credit.